Regenerative Therapie mit körpereigenem Plasma
PRP-Behandlung & Eigenbluttherapie
Bei der PRP-Therapie nutzen wir das, was der Körper ohnehin zur Regeneration mitbringt. Aus einer kleinen Blutentnahme gewinnen wir durch Zentrifugation Ihr plättchenreiches Plasma – ein Konzentrat aus Thrombozyten und körpereigenen Wachstumsfaktoren. Dieses Konzentrat bringen wir dann gezielt dort ein, wo Heilung angestossen werden soll: in eine gereizte Sehne, in ein arthrotisches Kniegelenk, zur Unterstützung bei schlecht heilenden Wunden oder in die Haut und Kopfhaut bei ästhetischen Anliegen. Weil das Material aus Ihrem eigenen Blut stammt, sind Unverträglichkeiten praktisch ausgeschlossen. PRP ist allerdings kein universelles Wundermittel, und nicht jedes Beschwerdebild ist damit wirklich gut behandelbar. Wir nehmen uns im Erstgespräch die Zeit, Ihren Befund und Ihre Vorgeschichte in Ruhe durchzugehen und ehrlich einzuschätzen, ob die Methode in Ihrer Situation Sinn ergibt – oder ob ein anderes Verfahren die bessere Wahl wäre.

Was Sie erwartet
Wann PRP hilft – und wann andere Verfahren die bessere Wahl sind
Die grösste Stärke der PRP-Behandlung liegt in chronischen Geweberreizungen, bei denen klassische Therapien an ihre Grenzen kommen. Ein Tennisarm, der sich trotz Schonung und Physiotherapie nicht beruhigen will. Eine Achillessehne mit monatelangen Beschwerden. Eine Plantarfasziitis am Fuss, die morgens beim ersten Schritt sticht. Das sind Beschwerdebilder, bei denen PRP am besten untersucht ist und bei denen wir aus unserer Erfahrung auch die besten Resultate sehen. Bei leichter bis mittelgradiger Kniegelenksarthrose kann die Behandlung zusätzlich Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern. In der ästhetischen Medizin hat sich die Methode ausserdem bei Hautverjüngung, Aknenarben und bestimmten Formen des Haarausfalls etabliert. Klare Grenzen hat PRP dort, wo das Gewebe bereits zu weit geschädigt ist – etwa bei einer Arthrose mit weitgehend zerstörtem Knorpel. Auch bei akuten bakteriellen Infektionen, bestimmten Gerinnungsstörungen oder während einer Schwangerschaft kommt die Behandlung nicht infrage. Für einen deutlichen Volumenaufbau oder das Anheben stark erschlaffter Hautpartien ist PRP schlicht das falsche Werkzeug – dafür gibt es andere, geeignetere Verfahren. Diese Abgrenzung machen wir im Erstgespräch transparent. Wir prüfen Ihren Befund, besprechen bisherige Behandlungen und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, ob PRP die passende Option ist.
Ihre Ansprechpartner

Dr. Dalal Al-Zayat
Fachärztin für Allgemeinchirurgie
«Eine PRP-Behandlung ist immer nur so gut wie die Indikation davor. Wo die Methode wirken kann, ist sie eine sehr wertvolle Option. Wo sie nicht hilft, sage ich das genauso klar – pauschale Behandlungsversprechen führen aus meiner Erfahrung nur zu Enttäuschungen.»

Dr. med. Stephan Toschew
Facharzt für Allgemeinmedizin
«Gerade bei chronischen Sehnen- und Gelenkbeschwerden, die auf klassische Therapien nur begrenzt ansprechen, kann PRP einen echten Unterschied machen. Wichtig ist, dass die Indikation wirklich stimmt und dass man sich für die Beurteilung Zeit nimmt – Regeneration braucht einfach ihren Rhythmus.»
Häufige Fragen
Ihre Fragen – unsere Antworten
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um PRP-Behandlung & Eigenbluttherapie.